Archiv für Mai 2011

Mittwoch, 25. Mai 2011

Linktipp: Die Kreditwürdigkeit der EU-Länder

Lesezeit: 1 minutes

“Die Presse” aus Wien zeigt, wie der Journalismus durch das Netz und Softwarewerkzeuge zeitgemäß über Entwicklungen informieren kann: Mit Hilfe von Google Maps informiert die Zeitung auf einen Blick darüber, wie die EU-Länder von den Rating-Agenturen bewertet werden.

Nun könnte man noch die einzelnen Reiter mit tiefergehenden Informationen anreichern – Hintergrundberichten zu den Ratingagenturen, Nachrichten zu den angeklickten Ländern usw…. Aber immerhin finde ich, diese Karte ist ein gelungener Versuch einer Zeitung, mal was im Web zu machen, was nicht auf eine dämliche Fotoklickstrecke hinaus läuft. Danke für den Hinweis ans immer lesenswerte Blicklog.


Dienstag, 24. Mai 2011

Android ist der neue Traum der Virenschreiber

Lesezeit: 2 minutes

Software, die viele Sicherheitslücken enthält, von der unzählige unterschiedliche Versionen rund um die Welt genutzt werden und die zudem nicht auf dem neusten Stand ist, obwohl es Patches gibt, die für ein wenig mehr Sicherheit sorgen könnten? Ein System, bei dem es unzählige Quellen gibt, um an Programme zu kommen – was Cybergangster weidlich ausnutzen, um Schadprogramme auf die Maschinen zu schmuggeln? Das kennt man doch irgendwoher. Doch die Rede ist in diesem Fall nicht von Windows, sondern von Android. [MEHR LESEN]


Dienstag, 17. Mai 2011

Wie Google Facebok besiegen will und warum sich der Internetriese Geld leiht: Lesetipps 17. Mai 2011

Lesezeit: 1 minutes

Dass Google mittlerweile Facebook als größten Rivalen im Onlinegeschäft identifiziert hat, bestreitet man in Mountain View zwar immer wieder gerne. Doch vor allem das Wissen, dass Facebook mit Hilfe des Sozialen Graphen (der Summe aller Beziehungen von Menschen und ihren Interaktionen miteinander und z.B. mit Webseiten) aufzeichnen kann, hat das Potential, eine Suchmaschine wie Google irgendwann überflüssig zu lassen. Warum sollen wir in den (wenig vertrauenswürdigen) Weiten des Web suchen, wenn uns einfach unsere (vertrauenswürdigen) Freunde unsere Fragen beantorten können? Konsequenterweise versucht Microsofts Suchmaschine Bing geradee, Facebooks Empfhelungen, die über den “Gefällt mir”-Button eingesammelt werden, stärker als bisher in seine Suchergebnisse einfließen zu lassen.
Wie Google versucht, mit Verfahren wie Verknüfung von Nutzerkonten für unterschiedliche Dienste dagegenzuhalten (und welche Datenberge dabei gesammelt werden), erklärt Dan Taylor in einem tollen Artikel auf TheNextWeb.

Auch interessant: Google leiht sich Geld, obwohl das Unternehmen derzeit über ein Vermögen von 37 Milliarden Dollar verfügt. Drei Milliarden Dollar sollen über Anleihen beschafft werden. Dass geniale Softwareentwickler bei Google Geld für das nächste große Ding brauchen, ist aber eher nicht der Grund, dass das Unternehmen am Kapitalmarkt aktiv wird. Eine sehr zutreffende Antwort, warum große Unternehmen Anleihen auflegen, gab schon vor einiger Zeit Forenbesucher Cougar auf Heise.de, der im Februar 2011 eine Milliarden-Anleihe von Microsoft kommentierte. “Ziemlich schlau, Geld zu leihen zu einem Zinssatz der unter der Inflation liegt” schrieb er. “Unterm Strich gibt das fette Gewinne. Das machen Banken ja genau so.”


Donnerstag, 12. Mai 2011

Lesetipp: Google vs. Facebook – die Schlammschlacht der Onlineriesen

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Wen Googler über Datenschutz im netz reden, sagen sie oft “Was Facebook macht, kann einem echt Angst machen”, während Facebook-Mitarbeiter gerne darauf verweisen, was Google für eine schlimme Datenkrake ist. Beim Ringen um die Öffentliche Meinung ist es immer gut, dass jemand in einem Bereich, in dem man selbst genug Angriffsfläche für Kritik bietet, als der eigentlich relevante Übeltäter gebrandmarkt wird. Während Google aber es meines Wissens nach bislang dabei belässt, bei Konferenz und Interviews gegen Facebooks Umgang mit den Nutzerdaten Stellung zu beziehen, scheint Facebook nun einen Schritt weiter zu sein. Das Unternehmen heuerte den PR-Riesen Burson-Marsteller an (der auch für Microsoft arbeitet), um Journalisten über angebliche Nun ist das Ganze heraus gekommen – eine sehr lesenswerte Geschichte auf The Daily Beast.