Archiv für März 2012

Montag, 26. März 2012

Lesetipp: Ein Verlagslobbyist läuft heiß

Lesezeit: 2 minutes

Ich schreibe ja, wenn ich Zeit habe, auch gerne mal etwas über Googles Lobby-Arbeit, weil diese Form der Investition in die öffentliche Meinungsbildung zu den unterbelichteten Themen in der Tech-Welt gehört. Insofern müsste ich mich eigentlich freuen, dass der Chef-Lobbyist des Axel-Springer-Verlags Christoph Keese mal detailliert aufführt, wie und wo Google über die Lobbyschiene an der öffentlichen Meinung schraubt. Eigentlich… [MEHR LESEN]


Freitag, 23. März 2012

Googles Mitarbeiter sind zufriedener als die von Facebook

Lesezeit: 1 minutes

Trotz der radikalen Transformation, die Google gerade durchlebt, und spektakulären einzelnen Abgängen, die laut Kritik an der Entwicklung des Unternehmens üben ist das Gros der Google-Mitarbeiter zufrieden. In einem Ranking des US-Portals Glassdoor überholt Google in Sachen Mitarbeiterzufriedenheit sogar zum ersten Mal seit 2009 wieder Facebook, wie Techchrunch meldet. Und Larry Page als neuer Chef? Wie kommt er bei den Googlern an? [MEHR LESEN]


Freitag, 23. März 2012

Lesetipp: Ist Suche nicht mehr das Kernprodukt von Google?

Lesezeit: 1 minutes

Ein (zugegeben etwas länglicher) Artikel von Gizmondo beschäftigt sich mit der radikalen Transformation, die Google gerade durchmacht – weg von einem Unternehmen, das eine Suche für das offene Web anbietet, hin zu einem Unternehmen, das beim Versuch, in einem von Walled Gardens und personalisierten Social Sites weiter der dominante Anbieter zu sein, alte Werte wie der absolute Fokus auf die Interessen der Nutzer über Bord wirft. Well worth reading.


Mittwoch, 14. März 2012

Lesetipp: Why i left Google

Lesezeit: 2 minutes

Ein bemerkenswerter Text eines Xooglers (eines Ex-Googlers, wie sich manche von ihnen nennen) macht deutlich, wie sich Google in den letzten Jahren – und besonders seit der Ablösung von EricSchmidt durch Larry Page als neuen CEO – verändert hat: Weg von der verspielten Techie-Bude hin zu einem Unternehmen, für das vor allem das Geld verdienen wichtig geworden ist. James Whitaker schreibt in einem Blogeintrag unter anderem:

The Google I was passionate about was a technology company that empowered its employees to innovate. The Google I left was an advertising company with a single corporate-mandated focus.Technically I suppose Google has always been an advertising company, but for the better part of the last three years, it didn’t feel like one. Google was an ad company only in the sense that a good TV show is an ad company: having great content attracts advertisers. Under Eric Schmidt ads were always in the background. Google was run like an innovation factory, empowering employees to be entrepreneurial through founder’s awards, peer bonuses and 20% time. Our advertising revenue gave us the headroom to think, innovate and create. … The old Google made a fortune on ads because they had good content. It was like TV used to be: make the best show and you get the most ad revenue from commercials. The new Google seems more focused on the commercials themselves.

Doch auch der ganze Rest – man findet ihn hier - ist äußerst lesenswert. Der Text passt zu einem weiteren Stück, bei dem sich Michael Church vor allem über die Gängelung durch das mittlere Management bei Google beschwert.

To understand why Google isn’t what it used to be, one has to understand what happened in 2009-2011. This is the era when Google decided to get “real managers” and they hired a bunch of executives from places like Oracle, IBM, and Intel. If Google had told them to wipe their fucking feet off before tracking shitty culture into the place, it might have survived. It didn’t. Google has an immense amount of talent “under its roof”. Unfortunately, there’s a necrotic layer of useless and counterproductive middle management coming up with a series of “innovations” that each have made the company worse.

Auch dies ist ein lesenswerter Insight in die Firmenkultur des Suchgiganten, zu dem auch viele Kommentatoren authentische Impressionen beisteuern. [MEHR LESEN]