Archiv für die Kategorie „Sonstiges“

Montag, 21. Oktober 2013

Interviews zu Googles Zahlen

Lesezeit: 1 minutes

Die sehr guten Ergebnisse, die Google zum letzten Quartal vermeldete, haben viel Interesse an den Erfolgsrezepten und dem Vorgehen des Netzgiganten erzeugt, so dass ich Freitag ein paar Interviews gegeben habe. [MEHR LESEN]


Montag, 16. September 2013

Lesetipps: Google+ noch immer ein Flop und Warum Google alle WLAN-Passwörter der Welt kennt

Lesezeit: 2 minutes

Zwei spannende Informationen zu Google haben mich in diesen Tagen bewegt: Zum einen ist das Martin Weigerts zielgenaue – und für Google sicher schmerzhafte – Analyse zum Misserfolg von Google+, dem Sozialen Netzwerk des Internetriesen.
Google+ ist nach wie vor nichts anderes als ein Nischenangebot, das eine loyale Anhängerschaft besitzt, die sich aus einem vergleichsweise kleinen aktiven Nutzerkreis rekrutiert, schrieb er schon im letzten Jahr. Angesichts der offzielle 190 Millionen Nutzer (Stand Mai 2013, heute schätzt Weigert die Zahl auf 220 Millionen Nutzer) klingt das zunächst einmal wunderlich. Schließlich haben andere Dienste wie Whatsapp (400 Millionen) oder Instragramm (350 Millionen) einen vergleichbaren Erfolg und gelten damit als erfolgreiche Netzsenkrechtstarter. Weigert verweist aber zurecht darauf hin, dass diese Unternehmen als Start-ups mit begrenzten Ressourcen so weit gekommen sind. Google dagegen habe mehr als eine Milliarde Dollar in Google+ investiert und etwa 1000 Mitarbeiter arbeiteten an dem Dienst. Zudem zwingt Google das Netzwerk den Nutzern anderer Google-Dienste regelmäßig auf – was dazu führt, dass es extrem viel angemeldete, aber eben relativ wenige aktive NUtzer gibt.
Das kalifornische Unternehmen investiert seit Jahren Unsummen in Google+ und lässt seit dessen Veröffentlichung keine Gelegenheit aus, seinen sozialen Dienst den mehr als eine Milliarde monatlichen Besuchern anderer Google-Angebote unter die Nase zu schieben. Egal ob Gmail, YouTube, die Suche oder Android – überall integriert Google Features aus seinem Social Network und drängt dieses seiner Anwenderschaft regelrecht auf.
Sein Fazit: Google+ ist in meinen Augen ein Flop, im Verhältnis dazu betrachtet, was Google seit über drei Jahren an Mitteln und Energie in das Vorhaben pumpt.

Ebenfalls wissenswert: Michael Horowitz verrät in der Computerworld, dass Google so gut wie alle WLAN-Passwörter rund um den Globus kennt. Wer sich mit einem Android-Telefon in ein drahtloses Netzwerk einwählt und dazu das dazugehörige Passwort eintippt, liefert Google damit eine Information, die das Unternehmen nicht nur auf dem Mobiltelefon, sondern als Backup auch auf Google-Servern. Praktisch für die NSA. Auch was diese Praxis sonst für negative Implikationen für die Nutzer haben kann und wo man das Häkchen setzt, wenigstens ab jetzt diese Datenspeicherung zu verhindern, verrät der Text.


Dienstag, 10. September 2013

Google-Bomben im Wahlkampf?

Lesezeit: 2 minutes

Ich freue mich immer, wenn Journalisten wegen Einschätzungen zum Thema Google anfragen. Nicht nur, weil mir die Arbeit an meinem Buch zum Netzriesen viel Spaß gemacht hat, sondern auch, weil das Thema Google und die Umwälzungen, die dieses Unternehmen anschiebt, Wirtschaft und Gesellschaft in hohem Maße prägen – und damit auch die Art und Weise, wie wir jetzt und in Zukunft leben und zusammenarbeiten. In einem wirklich lesenswerten Text hat sich Markus Werning in der Sonntagsausgabe der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) Gedanken zu der Frage gemacht, in welchem Maße die Monopolstellung von Google bei der Informationssuche im Netz Auswirkungen auf die Wahrnehmung und möglicherweise auch auf die öffentliche Meinungsbildung haben.

Google ArtikelEin Thema, das in dem Text beleuchtet wird, sind die sogenannten Google-Bomben: Mit Hilfe von Tricks wie massenhaft in Kommentarspalten hinterlassenen Links schaffte es Trickser beispielsweise, dass jeder, der nach dem Begriff “miserable failure” suchte, oben auf der Trefferliste den Namen “George Bush” angezeigt bekam. Dass heute solche klassischen Google-Bomben zünden, ist meiner Ansicht nach unwahrscheinlich. Dazu gibt es zu viele technische Gegenmaßnahmen, und dieser Trick der Google-Manipulation ist einfach ausgereizt.

Aber: Die Herausforderung – wie authentisch, wie echt und unmanipuliert das ist, was ich im Netzwerk finde – gibt es heute nach wie vor bei allen Formen der Netzwerk-Kommunikation. Allerdings eben nicht mehr mit den Google-Bomben als Problem, sondern beispielsweise mit den Netzwerkeffekten an sich – wie Google sie etwa erzeugt, wenn das Unternehmen eine Spezialseite zur Bundestagswahl aufsetzt, bei der in erster Linie Aktivitäten gezeigt werden, die Politiker im Social Network Google+ entfachen. Dagegen sieht der Medien- und Politikwissenschaftler Gerhard Vowe von der Universität Düsseldorf dem Artikel zufolge darin die Gefahr, “dass sich Nutzer vorwiegend mit denjenigen Kandidaten beschäftigen, über die sich auch andere häufig informieren. Das Risiko dürfe zwar nicht überschätzt werden, weil viele Menschen noch selbst nach Themen, Politikern und Parteien suchten, aber so können Spiralprozesse entstehen, die die Vielfalt einschränken.“


Montag, 8. Oktober 2012

Youtube startet TV-Kanäle in Deutschland

Lesezeit: 3 minutes

Mit zwölf Themen-Kanälen will Google, das Unternehmen hinter YouTube, ab Ende des Jahres auch in Deutschland Progamm machen. Genauer gesagt: Internetfernsehen. Oder ganz genau gesagt: Nischenfernsehn. [MEHR LESEN]


Montag, 25. Juni 2012

Die Geldmaschine: Wie Google versucht, neue Einnahmequellen zu erschließen

Lesezeit: 11 minutes

Mit dem Kniff, die Verlinkung von Webseiten und nicht nur die darauf zu findenden Begriffe auszuwerten, hat Google Netzgeschichte geschrieben und ist zum führenden Suchmaschinen- (und Onlinwerbe-)Unternehmen der Welt geworden. Seite Januar 2012 nun soll ein neues Suchzeitalter begonnen haben – in dem nicht mehr nur die Verlinkung zählt, sondern auch, was Freunde, Bekannte und andere Kontakte für Empfehlungen aussprechen. „Search plus your world“ hieß der neue, personalisierte Suchdienst, den Google seit Mitte Januar anbietet. Angemeldete Nutzer der englischsprachigen Suche www.google.com bekommen seitdem nicht nur Verweise auf Webseiten oder Videos angezeigt, wenn sie googlen, sondern in der Regel auch an prominenter Stelle Verweise auf Beiträge von Nutzern des neuen Sozialen Netzwerks Google+.

Mit der engen Verzahnung von Google+ und der Internetsuche wagt Google ein riskantes Spiel. [MEHR LESEN]


Montag, 26. März 2012

Lesetipp: Ein Verlagslobbyist läuft heiß

Lesezeit: 2 minutes

Ich schreibe ja, wenn ich Zeit habe, auch gerne mal etwas über Googles Lobby-Arbeit, weil diese Form der Investition in die öffentliche Meinungsbildung zu den unterbelichteten Themen in der Tech-Welt gehört. Insofern müsste ich mich eigentlich freuen, dass der Chef-Lobbyist des Axel-Springer-Verlags Christoph Keese mal detailliert aufführt, wie und wo Google über die Lobbyschiene an der öffentlichen Meinung schraubt. Eigentlich… [MEHR LESEN]


Freitag, 17. Februar 2012

SUMA warnt vor “Internet-Monopoly”

Lesezeit: 5 minutes

Der SUMA-EV hat einen extrem lesenswerten Text zu den monopolistischen Tendenzen der großen Internet-Player – Facebook, Apple und Google – veröffentlicht. Ich finde, dass er hervorragend Fragen zusammenfasst, die sich aus der überwältigen Marktmacht von Anbietern ergibt, die nicht mehr das Interesse haben, ein offenes Internet zu unterstützen – und der aufzeigt, was Nutzer und Politik angesichts dieser Entwicklung als Gestaltungsspielraum haben. Deswegen möchte ich ihn hier dokumentieren. Wie heißt es so schön unter manchen Tweets: Lesebefehl.

“Internet-Monopoly” und was dagegen zu tun ist

Wieso Internet-Monopoly? Wer bei Wikipedia über das Ziel von Monopoly nachschlägt, erhält die Antwort: “Ziel des Spiels ist es, ein Grundstücksimperium aufzubauen und alle anderen Mitspieler in die
Insolvenz zu treiben”.

Wir sind auf dem besten Weg dorthin. [MEHR LESEN]


Mittwoch, 15. Februar 2012

Pause

Lesezeit: 1 minutes

Im Moment komme ich leider nicht dazu, hier zu schreiben. Dafür hab ich hier zu viel zu tun. Mal schauen, ob sich das Publizieren auf dieser Seite in Zukunft irgendwann wieder besser in den Job integrieren lässt. Bis dahin Danke an alle für Eure Interesse.


Mittwoch, 2. November 2011

Neu bei Adwords: Klick dir deine Werbung selbst zusammen

Lesezeit: 2 minutes

Akzeptanz ist der Schlüssel dafür, dass Onlinewerbung ein lohnendes Geschäft ist. Wenn alle User nur noch Ad-Blocker benutzen und keiner mehr irgend etwas anklickt, lohnt sich selbst Googles extrem effiziente Form der Netzwerbung nicht mehr. Um die Nutzerakzeptanz zu erhöhen, hat Google nun ein neues Feature vorgestellt: Wer dazu Lust hat, kann die eingeblendeten Adwords-Anzeigen ab jetzt nutzen, um den Werbetreibenden seine Vorlieben zu übermitteln. “Mehr Transparenz und Wahlmöglichkeiten bei Anzeigen in der Google-Suche und Google Mail” verspricht Google in einem Blogeintrag. Mit echter Transparenz und Wahlmöglichkeiten hat auch Online-Werbeinnovation allerdings wenig zu tun. [MEHR LESEN]


Donnerstag, 30. Juni 2011

Alles, was man über Google+ wissen muss

Lesezeit: 3 minutes

Muss man nun unbedingt mitmachen? Traurig sein, dass man angesichts des Massenandrangs keine Einladung zum Mitmachen bei Google+ abbekommen hat? So wie das Netz brummt und die Tweets zu Googles neuem Versuch, Facebook im Bereich der Sozialen Netzwerke Paroli zu bieten, massenhaft durch die Leitung rasen, könnte man meinen, man verpasst etwas. Wer aber nicht gerade aus professionellen Gründen zu den Early Adoptern zählt, die, weil sie als Berater, Technikvisionäre Schaumschläger oder Öffentlichkeitsarbeiter ihr Geld verdienen, kann sich entspannt zurücklehnen.
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