Akzeptanz ist der Schlüssel dafür, dass Onlinewerbung ein lohnendes Geschäft ist. Wenn alle User nur noch Ad-Blocker benutzen und keiner mehr irgend etwas anklickt, lohnt sich selbst Googles extrem effiziente Form der Netzwerbung nicht mehr. Um die Nutzerakzeptanz zu erhöhen, hat Google nun ein neues Feature vorgestellt: Wer dazu Lust hat, kann die eingeblendeten Adwords-Anzeigen ab jetzt nutzen, um den Werbetreibenden seine Vorlieben zu übermitteln. “Mehr Transparenz und Wahlmöglichkeiten bei Anzeigen in der Google-Suche und Google Mail” verspricht Google in einem Blogeintrag. Mit echter Transparenz und Wahlmöglichkeiten hat auch Online-Werbeinnovation allerdings wenig zu tun. [MEHR LESEN]
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Lesetipp: Google vs. Facebook – die Schlammschlacht der Onlineriesen
Wen Googler über Datenschutz im netz reden, sagen sie oft “Was Facebook macht, kann einem echt Angst machen”, während Facebook-Mitarbeiter gerne darauf verweisen, was Google für eine schlimme Datenkrake ist. Beim Ringen um die Öffentliche Meinung ist es immer gut, dass jemand in einem Bereich, in dem man selbst genug Angriffsfläche für Kritik bietet, als der eigentlich relevante Übeltäter gebrandmarkt wird. Während Google aber es meines Wissens nach bislang dabei belässt, bei Konferenz und Interviews gegen Facebooks Umgang mit den Nutzerdaten Stellung zu beziehen, scheint Facebook nun einen Schritt weiter zu sein. Das Unternehmen heuerte den PR-Riesen Burson-Marsteller an (der auch für Microsoft arbeitet), um Journalisten über angebliche Nun ist das Ganze heraus gekommen – eine sehr lesenswerte Geschichte auf The Daily Beast.
Google startet In-App-Bezahlsystem für Android
Google wird in der nächsten Woche für sein Mobilbetriebssystem Android eine Bezahllösung veröffentlichen, die es erlaubt, innerhalb der Apps Transaktionen abzuwickeln. Für die Android-Entwickler und den Handel mit virtuellen Güter ist das eine gute Nachricht.
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Lesetipps 23.3.2011
Der enorme Erfolg von Android hat Chinas Suchmaschine Nummer 1, Baidu, inspiriert. Das Unternehmen plant der Financial Times zufolge, ebenfalls ein Handybetriebssystem aufzubauen.
Für Google hätte es weitreichende Folgen, wenn Baidu mit dem eigenen mobilen Betriebssystem Erfolg hat. Nachdem man als Internetsuchmaschinenanbieter in China nach dem Rückzug letzten Jahres chancenlos ist, gilt die große Android-Nutzerschaft als Hebel, um in Bereichen wie der mobilen Suche und der mobilen Werbung trotzdem auf dem größten Zukunftsmarkt der Welt weiter Geld verdienen zu können.
Und in die neuste Version von Googles Chrome-Browser ist eine Sprachsteuerung integriert.
Lesetipps 21.02.2011
Wer sich für Googles Innenleben interessiert und wissen will, wie Googles Gründer Larry Page tickt, findet bei Wired tolles Lesefutter. EIn Vorabrdruck aus dem im April erscheinenden Buch “In the Plex: How Google Thinks, Works, and Shapes Our Lives” von Steven Levy füttert uns mit Anekdoten, die Weggeführten des ehemaligen Motenssori-Schülers und Technik-Freaks mit ihm erlebt haben.
Meine Lieblingszitat aus dem Text:
“Page ist ein Verfechter großer – und manchmal weltfremder – Ideen. Sogar die Googler, die ja nicht gerade technikfeindliche Maschinenstürmer sind, witzeln, dass Page “in die Zukunft gereist und zurückgekommen ist, um uns darüber zu erzählen. … “Was Larry sich fragt ist nicht: ‘Wie kann ich jemandem helfen’, sondern ‘Was wird in zehn Jahren die größten Auswirkungen auf die Menschheit haben?’”
Das man mit Android-Telefonen weit mehr als nur telefonieren kann, ist ja nichts Neues. Und dass diese Geräte immer populärer werden, auch nicht. Dass man sie aber auch nutzen kann, um Elektrische Türöffner zu hacken, fand ich dann doch schon erstaunlich.
Die New York Times macht sich indessen Gedanken über die Versuche von Google, die Übertragungsrechte für die Basketballliga NBA zu erwerben. Die große Frage ist dabei: Will Google trotz aller gegenteiligen Beteuerungen doch ins Inhaltegeschäft einsteigen? Schon lange versucht das Unternehmen ja, mit Aktionen wie dem Youtube-Symphonieorchester , eigene Webereignisse zu kreieren, die die Nutzer weg vom Fernseher und hin zu den unterschiedlichen Youtube-Kanälen locken.
Noch immer Sendepause
Es ist schon eine Weile her, dass ich den Googlereport aktualisiert habe, und ein Weilchen wird es auch noch dauern. Es gibt halt so Zeiten im Leben, wo andere Dinge wichtiger sind und die Zeit für so ein Projekt leider nicht reicht. Bald aber geht es wieder los – versprochen.
Boutiques.com: Google macht jetzt auch in Mode
Nachdem die Gerüchteküche im Web eifrig gebrodelt hat, hat Google nun auch offiziell bekannt gegeben, dass das Unternehmen eine eigene Modeseite unter dem Namen boutiques.com startet. [MEHR LESEN]
Google experimentiert mit Autos, die sich selbst steuern
Manchmal gibt es Meldungen, das staunt man einfach nur, weil sie einem die Schuhe ausziehen. Die Meldung, dass Google an Autos arbeitet, die kein Mensch mehr steuert, ist so eine. [MEHR LESEN]
In eigener Sache
Seit dem letzten Post sind einige Tage ins Land gegangen. Neben einer Reise ist dafür einfach die Tatsache verantwortlich, dass ich furchtbar viel anderes zu tun hatte. Ich weiß, das etwas mehr Kontinuität wünschenswert wäre, wenn man den Anspruch hat, das Treiben von Google zu beobachten und so transparent zu machen, dass daraus gesellschaftliche Debatten entstehen können. Aber der Tag hat eben nur 24 Stunden. Ich kann da nur auf ein wenig Verständnis hoffen und versprechen – ich bleibe weiter dran.










