Archiv für die Kategorie „Googles Unternehmenspolitik“

Montag, 10. Oktober 2011

Wieviel Steuern Google zahlt

Kleine Frage für die nächste Runde Trivial Pursuit: Wieviel Steuern zahlt eigentlich ein Unternehmen wie Google, das im zweiten Quartal 2011 neun Milliarden Dollar verdiente, in Europa? Dort wurden 2010 immerhin 10 Milliarden Euro umgesetzt. Der Independent in Irland hat auch in diesem Jahr nachgefragt: Nach einem kleinen Umweg über Bermuda bleibt leider kaum etwas für den Fiskus übrig. 5,6 Millionen Euro Steuern zahlte die Google Ireland Limited, die offizielle Europatochter von Google.
Im letzten Jahr hatten Mediendienste wie Bloomberg erstmal über die Steuerschlupflöcher rund um das “Double Irish”-Verfahren getaufte Sparmodell berichtet.


Montag, 18. Juli 2011

Profildaten aus Google+ füttern schon die Datensammler

Google+ hat nicht nur die Neugier der Netznutzer geweckt, sondern auch bereits die der Datensammler. Kim von iKim.at hat einen klasse Text recherchiert und veröffentlicht, in dem er den Dienst Find People on Plus vorstellt, der auf die Profile der Google+-Nutzer zugreift.
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Mittwoch, 6. Juli 2011

Google+ schlägt ein

Den Start muss man als gelungen bezeichnen: Wo es nach dem Launch von Diensten wie Google Buzz und Google Wave Kritik an technischen Pannen und unzulänglichkeiten beim Datenschutz hagelte, gibt nach dem Launch von Google+ von allen Seiten nur Lob zu hören und zu lesen. Die Nutzerzahlen sind bereits jetzt beachtlich und vor allem: Der Andrang ist weiterhin groß, nachdem die erste Welle von Technikfans das Plus hat, wollen alle möglichen anderen auch rein. Diese Neugier der vielen Durchschnittssurfer ist eine schlechte Nachricht für eine Konkurrenten, und mir scheint gar, dass Google+ auf dem Weg, ein soziales Netzwerk regelrecht zu verdrängen. Allerdings ist es nicht Facebook. [MEHR LESEN]


Dienstag, 5. Juli 2011

Urteil: Google haftet nicht für Inhalte von Suchergebnissen

Eigentlich habe ich mir kein anderes Urteil vorstellen können, aber vor Gericht und auf See ist man ja in Gottes Hand, wie es so schön hanseatisch heißt. Das Hanseatische Oberlandesgericht (OLG) in Hamburg hat aber nun endlich einen fünf Jahre schwelenden Rechtstreit beendet – und zwar zu Gunsten von Suchmaschinenbetreibern wie Google, die nun eindeutig nicht für die Inhalte der Suchergebnisse haftbar sind, die sie anzeigen. [MEHR LESEN]


Montag, 27. Juni 2011

Google stellt Google Health ein – zu früh?

Alle Gesundheitsdaten in einem Online-Portal zusammengefasst, so dass man sie jederzeit praktisch abrufen kann – so lautete das optimistische Versprechen von Google Health, einem Dienst, in dem Google Nutzern es ermöglichen wollte, Patienteninformationen aller Art zu sammeln. Doch die Nutzer sind auf diese Idee nicht angesprungen. Google Health wird zum 1.1.2012 eingestellt. [MEHR LESEN]


Freitag, 24. Juni 2011

Lesetipp: Google und die Wettbewerbshüter

Hat Google nun ein Monopol? Und wenn ja, worauf? Searchengineland hat sich die Mühe gemacht, auf dieser Seite mal zusammenzutragen, mit welchen Wettbewerbshütern das größe Suchmaschinenunternehmen der Welt in den letzten Jahren so alles zu tun hatte. Das Ganze ist nicht unbedingt sexy Lesefutter, aber eine gute Ressource zum Recherchieren und Nachschlagen.


Dienstag, 17. Mai 2011

Wie Google Facebok besiegen will und warum sich der Internetriese Geld leiht: Lesetipps 17. Mai 2011

Dass Google mittlerweile Facebook als größten Rivalen im Onlinegeschäft identifiziert hat, bestreitet man in Mountain View zwar immer wieder gerne. Doch vor allem das Wissen, dass Facebook mit Hilfe des Sozialen Graphen (der Summe aller Beziehungen von Menschen und ihren Interaktionen miteinander und z.B. mit Webseiten) aufzeichnen kann, hat das Potential, eine Suchmaschine wie Google irgendwann überflüssig zu lassen. Warum sollen wir in den (wenig vertrauenswürdigen) Weiten des Web suchen, wenn uns einfach unsere (vertrauenswürdigen) Freunde unsere Fragen beantorten können? Konsequenterweise versucht Microsofts Suchmaschine Bing geradee, Facebooks Empfhelungen, die über den “Gefällt mir”-Button eingesammelt werden, stärker als bisher in seine Suchergebnisse einfließen zu lassen.
Wie Google versucht, mit Verfahren wie Verknüfung von Nutzerkonten für unterschiedliche Dienste dagegenzuhalten (und welche Datenberge dabei gesammelt werden), erklärt Dan Taylor in einem tollen Artikel auf TheNextWeb.

Auch interessant: Google leiht sich Geld, obwohl das Unternehmen derzeit über ein Vermögen von 37 Milliarden Dollar verfügt. Drei Milliarden Dollar sollen über Anleihen beschafft werden. Dass geniale Softwareentwickler bei Google Geld für das nächste große Ding brauchen, ist aber eher nicht der Grund, dass das Unternehmen am Kapitalmarkt aktiv wird. Eine sehr zutreffende Antwort, warum große Unternehmen Anleihen auflegen, gab schon vor einiger Zeit Forenbesucher Cougar auf Heise.de, der im Februar 2011 eine Milliarden-Anleihe von Microsoft kommentierte. “Ziemlich schlau, Geld zu leihen zu einem Zinssatz der unter der Inflation liegt” schrieb er. “Unterm Strich gibt das fette Gewinne. Das machen Banken ja genau so.”


Donnerstag, 7. April 2011

Youtube will zum Sender werden

Googles Videoplattform Youtube ist die größte Clipabspielstation der Welt. Doch das scheint nicht auszureichen, um wirklich mit Werbung, die den Videos vor- oder nachgeschaltet wird, Umsatz zu machen. Nun arbeitet der Netzriese an einer technischen und inhaltichen Neuausrichtung der Videoplattform, die in Zukunft auch Couch Potatoes begeistern soll. [MEHR LESEN]


Donnerstag, 7. April 2011

Lesetipp: Millionen als Schutz gegen Abwerbeversuche

Google greift inzwischen extrem tief in die Taschen, um zu verhindern, dass Fachleute von jungen Internet-Senkrechtstartern wie Facebook, Twitter oder Zynga abgeworben werden. Michael Arrington berichtet auf Techcrunch, dass zwei Google-Experten mit Aktienoption in der sagenhaften Höhe von 150 Millionen Dollar zum Bleiben bewegt worden sein, nachdem Twitter an ihnen interessiert war. Eigentlich dürften Googles Personaler nicht zulassen, dass für Fachleute aus dem mittleren Management solche Summen investiert werden – dürfte das doch dazu führen, dass so ungefähr jeder bei Google sich mal ganz unverbindlich woanders umschaut, in der Hoffnung, dafür reich belohnt zu werden.


Montag, 4. April 2011

Lesetipp: Was ist an Microsofts Kartellbeschwerde gegen Google dran?

Nachdem sich bereits einige deutsche Firmen bei der Europäische Kommission beschwert haben, weil Google seine Marktmacht missbrauchen soll, greift nun auch Microsoft ins Geschehen ein. Chef-Justitiar Brad Smith hat erklärt, dass auch sein Unternehmen eine Kartellbeschwerde bei der EU-Kommission einbringen wird. Bei intern.de gibt es einen guten Text, der sich mit der Bedeutung dieses Vorstoßes auseinander setzt.