Den Start muss man als gelungen bezeichnen: Wo es nach dem Launch von Diensten wie Google Buzz und Google Wave Kritik an technischen Pannen und unzulänglichkeiten beim Datenschutz hagelte, gibt nach dem Launch von Google+ von allen Seiten nur Lob zu hören und zu lesen. Die Nutzerzahlen sind bereits jetzt beachtlich und vor allem: Der Andrang ist weiterhin groß, nachdem die erste Welle von Technikfans das Plus hat, wollen alle möglichen anderen auch rein. Diese Neugier der vielen Durchschnittssurfer ist eine schlechte Nachricht für eine Konkurrenten, und mir scheint gar, dass Google+ auf dem Weg, ein soziales Netzwerk regelrecht zu verdrängen. Allerdings ist es nicht Facebook. [MEHR LESEN]
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Lesetipp: Google vs. Facebook – die Schlammschlacht der Onlineriesen
Wen Googler über Datenschutz im netz reden, sagen sie oft “Was Facebook macht, kann einem echt Angst machen”, während Facebook-Mitarbeiter gerne darauf verweisen, was Google für eine schlimme Datenkrake ist. Beim Ringen um die Öffentliche Meinung ist es immer gut, dass jemand in einem Bereich, in dem man selbst genug Angriffsfläche für Kritik bietet, als der eigentlich relevante Übeltäter gebrandmarkt wird. Während Google aber es meines Wissens nach bislang dabei belässt, bei Konferenz und Interviews gegen Facebooks Umgang mit den Nutzerdaten Stellung zu beziehen, scheint Facebook nun einen Schritt weiter zu sein. Das Unternehmen heuerte den PR-Riesen Burson-Marsteller an (der auch für Microsoft arbeitet), um Journalisten über angebliche Nun ist das Ganze heraus gekommen – eine sehr lesenswerte Geschichte auf The Daily Beast.
Lesetipp: Millionen als Schutz gegen Abwerbeversuche
Google greift inzwischen extrem tief in die Taschen, um zu verhindern, dass Fachleute von jungen Internet-Senkrechtstartern wie Facebook, Twitter oder Zynga abgeworben werden. Michael Arrington berichtet auf Techcrunch, dass zwei Google-Experten mit Aktienoption in der sagenhaften Höhe von 150 Millionen Dollar zum Bleiben bewegt worden sein, nachdem Twitter an ihnen interessiert war. Eigentlich dürften Googles Personaler nicht zulassen, dass für Fachleute aus dem mittleren Management solche Summen investiert werden – dürfte das doch dazu führen, dass so ungefähr jeder bei Google sich mal ganz unverbindlich woanders umschaut, in der Hoffnung, dafür reich belohnt zu werden.
Eine Manöverkritik zum “Quit Facebook Day” oder: Wie man Giganten doch zähmen kann
Der „Quit Facebook-Day“, zu dem gestern zwei kanadische Programmierer aufgerufen haben, war ein netter Versuch, aber im Grunde genommen ein Flop. Damit stellt sich die Frage, welche Möglichkeiten Webnutzer haben, gegenüber Unternehmen wie Google oder Facebook, Apple, Amazon und allen anderen Internetgiganten gemeinsam Interessen zu artikulieren. [MEHR LESEN]












