Artikel-Schlagworte: „SEO“

Dienstag, 10. September 2013

Google-Bomben im Wahlkampf?

Lesezeit: 2 minutes

Ich freue mich immer, wenn Journalisten wegen Einschätzungen zum Thema Google anfragen. Nicht nur, weil mir die Arbeit an meinem Buch zum Netzriesen viel Spaß gemacht hat, sondern auch, weil das Thema Google und die Umwälzungen, die dieses Unternehmen anschiebt, Wirtschaft und Gesellschaft in hohem Maße prägen – und damit auch die Art und Weise, wie wir jetzt und in Zukunft leben und zusammenarbeiten. In einem wirklich lesenswerten Text hat sich Markus Werning in der Sonntagsausgabe der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) Gedanken zu der Frage gemacht, in welchem Maße die Monopolstellung von Google bei der Informationssuche im Netz Auswirkungen auf die Wahrnehmung und möglicherweise auch auf die öffentliche Meinungsbildung haben.

Google ArtikelEin Thema, das in dem Text beleuchtet wird, sind die sogenannten Google-Bomben: Mit Hilfe von Tricks wie massenhaft in Kommentarspalten hinterlassenen Links schaffte es Trickser beispielsweise, dass jeder, der nach dem Begriff “miserable failure” suchte, oben auf der Trefferliste den Namen “George Bush” angezeigt bekam. Dass heute solche klassischen Google-Bomben zünden, ist meiner Ansicht nach unwahrscheinlich. Dazu gibt es zu viele technische Gegenmaßnahmen, und dieser Trick der Google-Manipulation ist einfach ausgereizt.

Aber: Die Herausforderung – wie authentisch, wie echt und unmanipuliert das ist, was ich im Netzwerk finde – gibt es heute nach wie vor bei allen Formen der Netzwerk-Kommunikation. Allerdings eben nicht mehr mit den Google-Bomben als Problem, sondern beispielsweise mit den Netzwerkeffekten an sich – wie Google sie etwa erzeugt, wenn das Unternehmen eine Spezialseite zur Bundestagswahl aufsetzt, bei der in erster Linie Aktivitäten gezeigt werden, die Politiker im Social Network Google+ entfachen. Dagegen sieht der Medien- und Politikwissenschaftler Gerhard Vowe von der Universität Düsseldorf dem Artikel zufolge darin die Gefahr, “dass sich Nutzer vorwiegend mit denjenigen Kandidaten beschäftigen, über die sich auch andere häufig informieren. Das Risiko dürfe zwar nicht überschätzt werden, weil viele Menschen noch selbst nach Themen, Politikern und Parteien suchten, aber so können Spiralprozesse entstehen, die die Vielfalt einschränken.“


Freitag, 15. Februar 2013

Lesetipp: “Google hat die Seosphäre voll im Griff”

Lesezeit: 1 minutes

Während früher die Suchmaschinenoptimierer es schafften, Google ein Schnippchen zu schlagen, fährt heute Google mit den SEO-Anbietern Schlitten. Das ist eine These aus einem lesenswerten Text zum Thema Stand der Dinge bei SEO, den es bei Tagseoblog unter dem Titel “Quo vadis SEO” hier zu lesen gibt.


Donnerstag, 9. September 2010

Google definiert mit Instant die Internetsuche radikal neu

Lesezeit: 4 minutes

Mit Google Instant hat Google gestern eine neue Suchfunktion vorgestellt, die es in sich hat. Schon beim Eintippen der ersten Buchstaben in den Suchschlitz liefert die Suchmaschine Vorschläge zur Ergänzung der Suchanfrage. Damit öffnet Google ein neues Kapitel in der Geschichte der Suchtechnologie. [MEHR LESEN]


Donnerstag, 8. Juli 2010

Google und BVDW helfen kleinen Firmen bei der Agentursuche

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Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat zusammen mit Google ein neues Suchverzeichnis für Online-Agenturen mit dem Schwerpunkt AdWords aufgebaut: Die Google Partnersuche. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen sollen damit bei der Auswahl einer passenden Agentur unterstützt werden. [MEHR LESEN]


Freitag, 18. Juni 2010

Alternative Suchmaschinen: Wie wechselfreudig sind Google-Nutzer wirklich?

Lesezeit: 3 minutes

Drei Fragen – eine Antwort: Wenn es darum geht, ob Google in bestimmten Bereichen eine Monopolstellung innehat, wettbewerbsfeindlich agiert oder die Frage aufkommt, wieso die Nutzer Google blind vertrauen sollten, hört man immer wieder die gleiche Argument: Google kann keine Monopolstellung innehaben und es sich nicht leisten, sich wettbewerbsfeindlich zu verhalten oder das Vertrauen der Nutzer zu missbrauchen, weil die Konkurrenz nur einen Mausklick weit weg ist.

Aber wie realistisch ist es, dass die Netznutzer dem Suchmaschinenriesen den Rücken kehren? Wie wechselwillig Suchmaschinennutzer wirklich sind, dazu gibt es ein paar spannende neue Erkenntnisse.
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