Artikel-Schlagworte: „Street View Datenschutz Politik Gesetzgebung Regulierung“

Donnerstag, 3. Juni 2010

WLAN-Daten: Google baut ein eigenes Lokalisierungsnetz

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Der Hamburgischen Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Johannes Capar, hat  mit einer detaillierte Überprüfung des Computersystems begonnen, das in den Street-View-Fahrzeugen auch zur Erfassung von WLAN eingesetzt wurde. Klar ist inzwischen aber immerhin, was Google mit der Datensammlung bezweckt. Das Unternehmen baut ein eigenes Lokalisierungsnetz. [MEHR LESEN]


Montag, 17. Mai 2010

Technische Hintergründe zur WLAN-Datenerfassung bei Street View

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“Wie man aus Versehen WLAN-Daten mitschneidet” heißt ein lesenswerter Blogeintrag, in dem Kristian Köhntopp betont unaufgeregt die technischen Hintergründe von Googles WLAN-Datensammlung erklärt. Lesenswert finde ich ihn. Wundern tue ich mich, dass er “die Hysterie und das Fingerzeigen in der Berichterstattung” nicht versteht. Sicher ist aus technischer Sicht wenig passiert. Was psychologisch passiert, wenn ein Datensammler wie Google unersättlich scheint und mehr tut als er ankündigt und dass es um Fragen der Ethik, der Unternehmenspolitik, um das Kapital des Vertrauens und nicht um Technik geht, diese Dimension fehlt in dem Text leider.


Freitag, 7. Mai 2010

Was hinter der Kritik am Street View-Gesetzentwurf steckt

Lesezeit: 5 minutes

Street View ist der Google-Dienst, der im Deutschland am meisten polarisiert. Bei keinem anderen Dienst ist so fassbar, was Googles Ziel, “die auf der Welt vorhandenen Informationen zu organisieren und allgemein zugänglich und nutzbar zu machen”, bedeutet. Ein wildfremder Mensch in einem Auto fährt an meinem Haus vorbei und knipst es? Und eine Firma stellt das Foto ins Internet? Das ängstigt, und das ärgert viele, auch wenn sie die Street View-Autos selbst nicht gesehen hat und Google Maps nicht nutzen.

Nun wird heute im Bundesrat eine Gesetzesinitiative des Bundeslandes Hamburg verhandelt, die sich ziemlich eindeutig gegen Street View richtet. Das Echo, das sie wiederum in der Netzgemeinde ausgelöst hat, ist ebenfalls hoch emotional – um nicht zu sagen: Mitunter hysterisch. [MEHR LESEN]